Manche kennen es wahrscheinlich auch: Alleine bei dem Wort „Trockenfrüchte“ dreht sich dem einen oder anderen schon der Magen um – so ähnlich geht es mir zumindest, denn gerade bei einer Histaminintoleranz begegnet man solchen Sachen sehr vorsichtig.
Auf der Suche nach einer geeigneten Zuckeralternative, bin ich aber neben meinem geliebten Manuka Honig, der leider so gar nicht vegan, aber dennoch als „gesund“ und trotz allem sehr lecker bezeichnet wird, immer wieder über diese Dattel-Dinger gestolpert. Auf dem Wochenmarkt hab ich mir die schrumpelig-klebrig aussehenden Früchte angeschaut und mir direkt mal 5 vorsichtige Bio-Exemplare einpacken lassen. Naturbelassen, voller Vitalstoffe und wirksamer als der ebenfalls als „natürliches Antibiotikum“ bekannte Manuka Honig – das hat mich dann doch mutig und vor allem neugierig gemacht.
Außerdem weiß ich spätestens jetzt, nachdem ich die Bücher „Darm mit Charme“ und „Gesunder Darm, gesundes Leben“ gelesen habe, dass mein phasenweise stärkeres Verlangen nach Obst, süßen Sachen oder auch Kohlenhydraten, meistens eher den unbeliebten Mitbewohnern in meinem Körper geschuldet sind und schon ist mein Kämpferherz geweckt. Der Verzicht auf zuckerhaltige Lebensmittel wird definitiv leichter, wenn man über die Ursache besser bescheid weiss, so ist es zumindest bei mir. Im Allgemeinen hat sich mein Geschmackssinn seit der Ernährungsumstellung sehr verändert, alles schmeckt intensiver und die üblichen Geschmacksverstärker vermisse ich überhaupt nicht mehr. Jetzt aber wieder zurück zu den Datteln :)….

▷ So wird’s gemacht

Zuhaue angekommen hab ich die Medjool Datteln also erstmal auf dem Küchentisch ausgebreitet und mich mit einem Messbecher, einem Messer und dem Pürierstab bewaffnet. Die entsteinten Früchte werden einfach nur mit Wasser kräftig püriert, bis eine sirupähnliche Konsistenz entsteht. Seid also lieber erstmal vorsichtig mit der Wassermenge. Mittlerweile wird mein Sirup sogar verfeinert. Nach Lust und Laune mische ich immer mal neue Sachen dazu, wie zum Beispiel Vanille, Zimt, Orange, Zitrone, Spekulatiusgewürz… Ihr könnt auch das Wasser durch Fruchtsäfte ersetzen und Euch nach Herzenslust austoben :).

Was steckt eigentlich in dem gesunden Superfood?

Die Beerenfrüchte sind übrigens ballaststoffreich und enthalten zudem noch jede Menge Vitamin A, C und B und die Mineralstoffe Kalium, Calcium und Magnesium.
Um ehrlich zu sein, könnte ich in die verhutzelten Früchte nicht einfach so reinbeißen, aber mein Dattelsirup rühre ich mittlerweile – natürlich auch nur in Maßen – in alles, was irgendwie süß schmecken soll und so kann ich auch komplett auf Zucker verzichten. Es darf in meinem Kühlschrank einfach nicht mehr fehlen. Bei jedem Marktbesuch landen die Datteln also in meinem Korb und das Sirup wird bei mir zwei mal in der Woche frisch hergestellt. Super schmeckt es übrigens auch zu herzhaften Gerichten, in der Salatsoße oder einfach als Brotaufstrich, es eignet sich bei manchen Rezepten sogar super zum backen.

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