In Norddeutschland würde man sagen: Wat mutt, dat mutt! Langweilige Ausreden à la mein Studium, mein Shop, Stress hier und da will ich Euch gar nicht auftischen, aber 2016 startet für mich schon jetzt mit einem voll gepackten Schreibtisch. Beschweren will ich mich darüber auf keinen Fall, denn nichts ist schlimmer als Alltags-Langeweile – was aber leider auch bedeutet, dass der Blog vielleicht ein winzig kleines bisschen zu kurz gekommen ist.

Als kleine Entschädigung, weil Ihr so lange nichts von mir gehört habt, gebe ich Euch heute erste Antworten auf die Frage, die ich in letzter Zeit so oft gestellt bekommen habe: Wie hast du das mit dem Abnehmen eigentlich geschafft?
Das Thema „Clean Eating“ ist so umfangreich, aber schon kleine Schritte in die richtige Richtung sind so wertvoll und können so viel bewirken. Ihr werdet das bald selbst merken, wenn Ihr mit den folgenden 5 Tipps startet.

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu belassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
(Albert Einstein)

Ein Grund zum feiern, denn von den klassischen Diäten dürft Ihr Euch JETZT verabschieden. Die bringen oft nämlich nicht den gewünschten langfristigen Erfolg. Allerdings – und jetzt kommt’s – muss dringend eine Veränderung her. Na, so ein Zufall, dass wir gerade in ein neues Jahr starten und sowieso schon am Kühlschrank die ersten guten Vorsätze kleben :)…

1. Kleine Veränderungen, die der Seele gut tun

 

Nichts schlägt uns mehr auf den Magen als Stress, Ärger und Sorgen. Um organische Fehlleistungen also erfolgreich zu beheben, ist der wichtigste und zugegeben auch schwierigste Punkt, sich selbst zu ordnen, auszumisten und für Glücksmomente zu sorgen. Oft sind es schon die kleinen Dinge, die großes bewirken.
Ich persönlich bin mit einigen vollen Mülltüten, einer gemütlichen Wohnung, ein paar „Freunden“ weniger und einer neuen Alltagsroutine ins neue Jahr gestartet. Früh morgens kommt es jetzt gelegentlich vor, dass ich Dank meinem neuen Lautsprecher-Würfel und Imusic tanzenderweise in meinen vier Wänden rumhüpfe und damit sogar meine Nachbarn glücklich mache, denn das dürfte ziemlich lustig aussehen :).
Auch Ruhepausen darf man nicht unterschätzen. Manchmal ist es pures Seelenfutter, wenn man sich mit einem guten Buch und einer leckeren Tasse Tee auf der Couch entspannt.
Sollte einer von Euch aber größere Veränderungen anstreben – PERFEKT! Lasst Euch das bloß nicht ausreden!! Ein neuer Job, ein Umzug, eine neue Liebe? Ärmel hochkrempeln und los geht’s in das Abenteuer 2016.

 

2. Alles muss raus!

 

Besondere Beachtung sollten jetzt auch die Küchenschränke und in Zukunft die Einkaufstaschen bekommen. Jetzt heißt es Lesebrille raus und Zutatenlisten studieren, statt sinnlose Kalorien zählen. Alles, was man nicht aussprechen kann, einem fremd vorkommt oder man sich in der Natur nicht vorstellen kann – ab in die Tonne mit dem Zeug!! Auch Dinge, die nur so „halbschlimm“ klingen, wie Raffinadezucker, gehärtetes Fett, Weißmehl, tierische Zusatzstoffe oder irgendwas in der Art – Finger weg. Viel zu oft fallen wir auf bunte Werbeversprechungen rein und haben die natürlichen Instinkte verlernt. Gesunder Menschenverstand hat noch keinem geschadet und E-Nummern und diverse andere abenteuerlichen Bezeichnungen klingen doch schon nach „Chemiebaukasten“. Sowas seinem Körper zuzumuten ist nicht nur ungesund, sondern macht uns dick. Deshalb konsequent vom Speiseplan streichen!

 

3. Wie ist das eigentlich mit den Zwischenmahlzeiten?

 

Wer ist eigentlich auf die schwachsinnige Idee gekommen, das man zwischen den Hauptmahlzeiten Snacks einbauen muss? Es muss sich wirklich niemand am laufenden Band was hinter die Kiemen schieben, denn so ein Mensch kommt durchaus auch mal ein paar Stunden ohne Futter aus. Niemand wird ohne permanentes kauen verhungern – versprochen :), aber im Ernst – hier gilt wirklich: weniger ist mehr.
Ich persönlich esse täglich nur in einem Zeitraum von 8 Stunden, die restlichen 16 Stunden faste ich. Außerdem versuche ich, feste Essenszeiten einzuhalten und demzufolge 4 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten einzulegen. Das mache ich nicht nur wegen der berühmten Bikinifigur, die sich dadurch recht schnell abzeichnet. Es wirkt sich meiner Meinung nach auch positiv auf das gesamte Körpergefühl und die Gesundheit aus. Abends nehme ich jetzt ab und zu auch kurz vor dem schlafengehen einen Teelöffel Heilerde in warmen Wasser zu mir.

 

4. Es muss nicht gleich vegan sein

 

Jeder muss ganz für sich alleine entscheiden, was er mag und was nicht, denn unser Essen dient ja nicht nur dem Überleben, sondern auch dem Genuss und das entscheidet eben auch zum Teil darüber, wie glücklich wir sind – jede Frau kennt das Schokoladen-Phänomen :p. Dennoch sollte man, wenn man nicht gänzlich darauf verzichten möchte, einige Dinge zumindest einschränken. Viele müssen jetzt stark sein, aber auf der roten Liste steht vor allem der Zucker, glutenhaltige und besonders industriell gefertigte Lebensmittel (denkt an Eure Zutatenlisten), Milchprodukte, Fleisch und alles, was einen Veganer sonst noch so zum Protest bewegen könnte :).

 

5. Qualität statt Quantität

 

Rein in den Supermarkt und mit fünf vollen Tüten wieder raus… Die Arbeit, die man hat, um die Berge an Lebensmitteln in den dafür vorgesehenen Schränken zu verstauen, ist sicherlich anstrengend, bewahrt uns aber trotz allem nicht vor einem „Zuviel“ auf den Hüften. Schon früh haben die meisten gelernt, alles sinn- und hemmungslos und ohne zu hinterfragen in sich reinzustopfen. Ernste Warnsignale des Körpers werden dabei erfolgreich als „normal“ hingenommen und das Sättigungsgefühl konsequent ignoriert. Jetzt ist Köpfchen gefragt! Schaltet Euren Verstand ein und lernt, bewusst zu essen. Handy, TV, Zeitschriften & Co sind während den Mahlzeiten tabu. Konzentriert Euch darauf, alles gut zu kauen. Auch auf den übermäßigen Verzehr von Salz und starken Gewürzen solltet Ihr verzichten. Schmeckt das Essen. Bio-Qualität ist meiner Meinung nach auch wichtig. Geschmacklich ist es ein großer Unterschied und sind wir ehrlich… Nicht nur E-Nummern sind schädlich, auch Pestizide sind nicht das gelbe vom Ei und gehören sicher in keinen Körper.

 

Alles auf einen Blick

 

  • Nehmt nur Lebensmittel zu Euch, die auch gut vertragen werden und keine künstlichen Zusatzstoffe beinhalten
  • Zucker, Süßigkeiten und fette Gerichte vermeiden
  • Milchprodukte und Fleisch vermeiden oder einschränken. Dafür lieber gedämpftes Gemüse, kaltgepresste Pflanzenöle und hochwertige Lebensmittel zu sich nehmen
  • Auch bei den Getränken kann man schon eine Menge Kalorien sparen und seinem Körper etwas Gutes tun. Setzt hier lieber auf (warmes Zitronen/Ingwer-) Wasser, Kräutertees, ab und zu frische Gemüse- oder Obstsäfte in ausreichender Menge, statt auf Limonade und Co.
  • Bewegung an der frischen Luft sollte jeden Tag eingeplant werden!

Wenn wir immer gut auf unsere innere Ruhe aufpassen, glücklich sind und sensibel auf die Signale unseres Körpers achten, dann ist das Abnehmen nur ein Punkt auf der langen Liste der positiven Nebeneffekte, den keine Diät jemals erreichen wird.

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